Viel Spaß und Erfolg beim Filmdreh wünscht das gesamte Hermann-Kola-Team. März ´09

Die Unbedingten

Story / Geschichtlicher Hintergrund

Karl Ludwig Sand

Karl Ludwig Sand (* 5. Oktober 1795 im damals preußischen Wundsiedel; † 20. Mai 1820 in Mannheim durch Hinrichtung mit dem Schwert) war ein radikaler deutscher Burschenschafter und Mörder August von Kotzebues.

Unter dem Einfluss Karl Follens entwickelte sich Sand zum Anhänger der "Unbedingten", eines Flügels der Burschenschaft, der politschen Mord nicht ausschloss. Die Ermordung Kotzebues erwog Sand schon am 5. Mai 1818 in seinem Tagebuch. Er nannte ihn einen "Landesverräter" und "Volksverräter" und "Volksverführer", begriff ihn als Feind der Burschenschaft und ihres Ringens um Deutschlands Einigung und Freiheit. Nach dem formalen Austritt aus der Burschenschaft im Februar 1819 reiste Sand nach Mannheim. Er rastete auf der Wartburg, in deren Gästebuch er das Körner-Zitat - Theodor Körners Gedichte trug Sand stets bei sich - schrieb: "Drück Dir den Speer ins treue Herz hinein! Der Freiheit eine Gasse!".

August Friedrich Ferdinand von Kotzebues

August Friedrich Ferdinand von Kotzebues (* 3.Mai 1761 in Weimar; † 23. März 1819 in Mannheim ermordet) war ein sehr erfolgreicher deutscher Dramatiker und Schriftsteller. Seine Ermordung diente als Rechtfertigung der Karlsbader Beschlüsse.

Karlsbader Beschlüsse

Die Karlsbader Beschlüsse waren das Resultat der Karlsbader Minsisterialkonferenz vom 6. bis 31. August 1819. Sie hatten Maßnahmen zur Überwachung und Bekämpfung liberaler und nationaler Tendenzen im nach-napoleonischen Deutschland zum Gegenstand. Anlass für die Karlsbader Beschlüsse war die damals an verschiedenen deutschen Höfen vorherschende Revolutionsangst. Auslöser und Rechtfertigung für die Karlsbader Beschlüsse war die Ermordung des Schriftstellers und russischen Generalskonsul August von Kotzebues am 23. August von Kotzebues am 23. März 1819 durch Karl Ludwig Sand, einen Theologiestundenten und Turner.

Screenshot Website

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